Kurkuma – das Wundergewürz aus Fernost ?

Das wichtigste zu Kurkuma (Curcuma longa):

  • … ist Bestandteil vieler Currymischungen
  • … enthält mehr als 90 aktive Inhaltsstoffe
  • … soll entzündungshemmend und antioxidativ wirken
  • … zur Haut- und Haarpflege geeignet

Kurkuma gilt bereits seit vielen Jahrtausenden als „Wundermittel“ bei der Behandlung unterschiedlicher Erkrankung und deren Vorbeugung. Grund für seine sagenhafte Wirkung ist sein Hauptwirkstoff Curcumin. Schon die indischen und asiatischen Alternativmediziner nutzen das Wissen rund um Kurkuma und seine Wirkung seit vielen, vielen Jahren. Doch was ist tatsächlich dran an den zahlreichen Behauptungen rund um den indischen Gelbwurz? In diesem Beitrag klären wir Sie über die Vorteile der Kurkumaeinnahme auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Wohlbefinden durch Kurkuma steigern können.

Kurkuma Herkunft – das sollten Sie über den indischen Safran wissen

Kurkuma ist eine Pflanze aus der Gattung der Ingwergewächse. Heutzutage wird die Pflanze überwiegend in Indien, China und Indonesien angebaut. Eine genaue Herkunft lässt sich leider nicht mehr bestimmen, es wird allerdings vermutet, dass der Kurkuma ursprünglich aus Südasien stammt.

Zur Herstellung des Kurkumagewürzes wird nur der Wurzelstock der schilfartig wachsenden Pflanze verwendet. Dazu wird die Wurzel über einige Tage getrocknet und anschließend in einem Mörser zerstoßen.

Das Kurkumapulver wird sehr häufig in der Küche verwendet und ist als Bestandteil der meisten Currymischungen Grund für dessen gelbe Farbe. Doch auch die traditionelle chinesische und ayurvedische Medizin interessiert sich seit vielen Jahrtausenden für die Heilpflanze- Hier wird Kurkuma sehr häufig mit Ingwer und / oder schwarzem Pfeffer kombiniert, um die gesundheitliche Wirkung zu verstärken.

Hierzulande interessieren sich auch immer mehr Forscher mit der gesundheitlichen Wirkung der Kurkumawurzel. Für sie ist die Kombination aus ätherischen Ölen und dem Kurkumin ganz besonders interessant, da diese sich in Ihrer Wechselwirkung gegenseitig begünstigen. Dies gilt jedoch nicht für getrocknete Produkte, da diese keine ätherischen Öle mehr enthalten.

Insgesamt wurden in Kurkuma mittlerweile mehr als 90 aktive Inhaltsstoffe nachgewiesen. Diese reichen von den Vitaminen A, C und E, sowie den Vitaminen B1, B2, B3 und B6. Ebenso enthält die Wurzel Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Kupfer, Selen und viele weitere Mineralstoffe.

Die gesundheitliche Wirkung von Kurkuma – hier kann Kurkuma helfen

Wie bereits erwähnt, wird Kurkuma seit vielen Jahrtausenden von Alternativmedizinern aus Fernost gegen unterschiedliche Erkrankungen eingesetzt. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick darüber, wobei Kurkuma unterstützend helfen kann:

  • Bei der Behandlung von Alzheimer
  • Als Unterstützung bei der Krebstherapie
  • Zur Immunstärkung
  • Bei der Behandlung von Hepatitis C
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Als natürliches Schmerzmittel
  • Als natürlicher Entzündungshemmer
  • Kurkuma kann helfen den Stoffwechsel anzukurbeln
  • Kann helfen die Herzgefäße zu schützen
  • Kann zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen
  • Kann Gallen- und Leberfunktion verbessern

Da Kurkuma nur in seltenen Fällen nicht verträglich ist, und Überdosierungen so gut wie auszuschließen sind, ist es ein gutes Mittel für alle die, die sich nicht allein auf die Schulmedizin verlassen möchten. Es lässt sich hervorragend in den Alltag integrieren und seine Einnahme ist daher sehr einfach.

Wie Kurkuma bei den einzelnen genannten Beschwerden helfen kann, darauf gehen wir im Folgenden intensiver ein.

Kurkuma und Alzheimer

Die Ursachen von Alzheimer sind leider immer noch nicht gänzlich erforscht. Allerdings gehen die Mediziner davon aus, dass neben genetischen Faktoren unter anderem plaqueartige Ablagerungen in Hirnzellen und Infektionen der weißen Hirnmembran dessen Entstehung begünstigen.

Interessant ist hier zu wissen, dass die Anzahl der Alzheimererkrankungen seit Jahren in der westlichen Welt steigen, während Länder, in denen Kurkuma quasi täglich verzehrt wird nur eine sehr geringe Erkrankungsrate aufweisen.

Freies Curcumin kann die Blut-Hirn-Schranke ungehindert passieren und so dabei helfen die weiße Hirnmembran zu schützen. Außerdem wird Kurkuma eine antioxidative Wirkung zugeschrieben, die dem Körper dabei helfen kann Entzündungen zu bekämpfen, gar vorzubeugen.

Während die Forschung in unseren Gefilden noch sehr am Anfang steht, konnten Mediziner in Japan in einer Studie belegen, dass die Hirnleistung von an Alzheimererkrankten nach einer einjährigen Einnahme von Kurkumin deutlich verbessert werden konnte. Weitere Studien zu diesem Thema stehen sicherlich noch aus.

Kurkuma bei der Behandlung und Vorbeugung von Krebs

Besonders im Bereich der Krebsforschung existiert heute eine Vielzahl an Studien, die belegen, dass die Einnahme von Curcurmin einen positiven Effekt auf die Prävention und Behandlung aller Krebsarten haben kann. So konnten Forscher feststellen, dass

  • Die Entstehung von Metastasen gemindert werden konnte
  • Krebszellen durch die Aktivierung eines Gens abstarben
  • Gesunde Zellen besser geschützt wurden
  • Besonders bei Haut-, Brust-, Darm- und Lungenkrebs aber auch bei Prostata- und Gebärmutterhalskrebs konnten die Patienten eine deutliche Verbesserung Ihres Zustandes unter der Einnahme von Kurkumin erlangen.

Weshalb Kurkuma bei der Bekämpfung einiger Krebsarten wirken kann ist noch nicht abschließend geklärt, allerdings geht die Forschung davon aus, dass die Inhaltsstoffe der Wurzel ein bestimmtes Protein aktivieren, das dazu führt, dass die Krebszellen blockiert werden und somit absterben.

Auch präventiv kann die Kurkumawurzel eingesetzt werden. Besonders im Bereich von Darmkrebserkrankungen. So soll das Kurkumin dazu führen, dass Darmpolypen reduziert werden. Darmpolypen können sich über Jahre entwickeln und keine Probleme bereiten. Allerdings können Sie unter bestimmten Voraussetzungen auch zu bösartigen Krebszellen mutieren.

Kurkuma zur Stimulation des Immunsystems

Das Immunsystem im menschlichen Körper hat eine der wichtigsten Funktionen überhaupt. So steht es in ständiger Kommunikation mit jeder einzelnen Zelle und schreitet sofort ein, sobald Krankheitserreger versuchen unsere Zellen anzugreifen. Manchmal kann das Immunsystem jedoch geschwächt sein. Dies ist meistens der Fall, wenn der Körper übersäuert ist, unter einer Mangelversorgung leidet oder aber zu viele Angreifer und freie Radikale sich im Körper breitgemacht haben.

Kurkuma kann dabei helfen das Immunsystem richtig fit zu machen und auch bei einem geschwächten Immunsystem kann es dazu beitragen, dass dieses deutlich schneller wieder regeneriert. Dank seiner zellschützenden Kraft kann es das Immunsystem von innen heraus stärken und ihm bei der Abwehr aller Eindringlinge helfen. Es hilft außerdem dabei neue T-Helferzellen auszubilden, die bei der Abwehr eine große Rolle spielen. Kurkuma selbst wirkt übrigens auch antibakteriell, so dass es neben dem natürlichen Immunboosterauch aktiv an der Bekämpfung unterschiedlicher Krankheitserreger teilnimmt.

Kurkuma gegen Hepatitis C – Hier kann die indische Knolle gute Dienste leisten

In den vergangenen Jahren wurde immer mehr erkannt, dass das Curcumin besonders bei der Bekämpfung von Hepatitis C Viren zum Einsatz kommen könnte, da es die HCV Viren daran hindert, in die menschliche Leber einzudringen. Wissenschaftler an der Twincore Hannover fanden heraus, dass das Curcumin die äußere Hülle der Hepatitis C Viren so verändert, dass diese nicht mehr in die Leber eindringen können. Besonders bewährt hat sich eine Kombination von Curcumin und grünem Tee bei der Behandlung von Hepatitis C.

Allerdings hat die Sache noch einen kleinen Haken. Curcumin hat eine relativ geringe Bioverfügbarkeit und wird schnell vom Organismus abgebaut. Deshalb versuchen Forscher heute den Wirkstoff in Nanokristallen einzufangen und so die Bioverfügbarkeit um ein vieles zu erhöhen.

Ein weiterer Hoffnungsschimmer könnte Kurkuma für Patienten mit einer Hepatitis bedingten Lebertransplantation sein. Da tückische hier ist, dass die Krankheit nicht mit einer „einfachen“ Organtransplantation geheilt werden kann, da die Viren im gesamten Körper vorkommen. Ein neues Organ würde so im Laufe der Zeit wieder durch die Viren angegriffen und zerstört werden. Kurkuma könnte es den Viren deutlich schwieriger machen das neue Organ wieder zu befallen.

Kurkuma bei Rheuma – so kann die gelbe Knolle rheumatische Erkrankungen lindern

Die Kurkuma Knolle ist schon länger bekannt dafür, dass sie entzündungshemmende Inhaltsstoffe besitzt. In der richtigen Dosis wirken diese ebenso zuverlässig wie etwa Ibuprofen und Cortison und das ganz ohne die lästigen Nebenwirkungen der genannten Medikamente. Durch eine regelmäßige Kurkumaeinnahme können die Entzündungen reduziert werden und gleichzeitig kann die Entstehung eines Proteins, welches für die Entzündungen verantwortlich ist, aufgehalten werden. Scheinbar – so zeigen es Beobachtungen aus den letzten Jahren – steht Curcumin den klassischen Rheumamedikamenten in nichts nach, allerdings ohne Nebenwirkungen.

Bis es hierzu jedoch aussagekräftige Studien geben wird, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Natürlich sollten Sie sich in jedem Fall vor einer Kurkumabehandlung mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen. Sollten Sie allerdings zu den Patienten zählen, die Dank Kurkuma weniger Schmerzmittel benötigen, könnte Kurkuma für Sie ein wahrer Segen sein. Bitte denken Sie daran, dass Kurkuma nur dann richtig wirken kann, wenn es regelmäßig eingenommen wird.

Kurkuma zur Senkung des Cholesterinspiegels

Schlechte Blutfettwerte sind mittlerweile eine Art Zivilisationskrankheit geworden. Bei schlechten Cholesterinwerten spielt der LDL Wert eine entscheidende Rolle. Ist der Fettstoffwechsel – etwa durch freie Radikale – gestört, kommt es zu einem Anstieg des sogenannten schlechten Cholesterins. Hier kann Curcumin dazu beitragen, dass oxidativer Stress, der durch freie Radikale entsteht – gemindert wird und so der Fettstoffwechsel seine normale Funktion aufnehmen kann.

In Tierversuchen konnte mittlerweile aufgezeigt werden, dass die Einnahme von Kurkuma vor einer fettreichen Mahlzeit den LDL Spiegel deutlich weniger ansteigen lässt. Solche Studien beim Menschen stehen allerdings weiterhin aus.

Kurkuma bei Leber- und Gallenbeschwerden

Leber- und Gallenbeschwerden können unterschiedliche Symptome verursachen. Häufig klagen Betroffene über Übelkeit, Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Sodbrennen. Nicht selten werden Gallen- und Leberprobleme daher mit Magenproblemen verwechselt.

Galle und Leber arbeiten wechselseitig. Während die Leber die Gallenflüssigkeit produziert, speichert die Galle diese und gibt sie bei Bedarf an den Zwölffingerdarm ab um etwa die Verdauung zu starten. Manchmal kann es zu Problemen im Gallenfluss oder dessen Produktion kommen. Ein gestörter Fettstoffwechsel oder die bereits erwähnten Symptome wie Bauchschmerzen usw. können entstehen.

Kurkuma kann hier mit seinem Allrounder Curcumin und den ätherischen Inhaltsstoffen dazu beitragen die Produktion der Gallenflüssigkeit und deren Fluss anzukurbeln. Dadurch können bestehende Symptome abgeschwächt und bestimmte Erkrankungen, die durch eine reduzierte Freigebung von Gallenflüssigkeit entstehen behandelt werden.

Auch bei Gallensteinen kann Kurkuma helfen. Falls Sie zu Gallensteinen neigen, ist es ratsam Kurkuma regelmäßig mit in Ihre Ernährung zu integrieren. Zum einen kann das Lebensmittel dabei helfen die Löslichkeit der Gallenflüssigkeit zu erhöhen, zum anderen kann es gegebenenfalls dazu beitragen vorhandene Steine aufzulösen. Auch Entzündungen, die durch verstopfte Gallengänge entstehen können durch das Curcumin bekämpft werden.

Einen weiteren, sehr positiven Einfluss hat Kurkuma dadurch auch auf die Verdauung. Ein weiteres Anwendungsgebiet wäre die Entgiftung, da Kurkuma auch sehr gut im Darm, den Nieren und den Magen wirkt.

Kurkuma für die Schönheit – Beauty mit Kurkuma

Auch für die Schönheit kann Kurkuma etwas für Sie tun. Das wussten schon die alten Inderinnen und setzten Kurkuma schon vor einigen Jahrtausenden zur Haut- und Haarpflege ein. Dank seiner Inhaltsstoffe wirkt Kurkuma antibakteriell und kann gegen eine Vielzahl von Hauterkrankungen wie Akne, Mitesser oder Entzündungen helfen. Und auch gegen das Altern sollte zumindest diese eine Kraut gewachsen sein. Da Kurkuma antioxidative Eigenschaften besitzt, kann es dazu beitragen der Hautalterung und somit kleinen Fältchen vorzubeugen.

Nicht zuletzt kann Kurkuma auch bei kleineren Hautverletzungen helfen und zu einer schnelleren Heilung der Haut beitragen. Auch „Komplikationen“ wie Entzündungen der Verletzungen lassen sich unter Umständen dank Kurkuma reduzieren.

Doch Kurkuma wirkt nicht nur äußerlich auf die Schönheit sondern ganz besonders innerlich dank seiner antioxidativen Wirkung und seinem Einfluss auf Leber und Galle. Es unterstützt die Leber beim Entgiftungsprozess und beim Abtransport von Schlacken und Giftstoffen. Kurkuma unterstützt den Entgiftungskanal Haut zusätzlich. So kann es unter der Anwendung von Kurkuma zu deutlich weniger Hautirritationen kommen.

Selbst die Zähne freuen sich über Kurkuma. So kann das gelbe Pulver sogar dabei helfen die Zähne aufzuhellen. Viel wichtiger ist allerdings die Wirkung bei Zahnfleischentzündung und Parodontitis. Beide Krankheiten entstehen durch Keime im Mundraum und können sehr schmerzhaft sein. Von Zahnfleischrückgang bis hin zu Zahnverlust können die Folgen solcher Erkrankungen sein. Hier kann Kurkuma gleich doppelt helfen. Da es antibakterielle Eigenschaften besitzt, kann es dazu beitragen die Krankheitserreger zu reduzieren und durch seine Wirkung als natürliches Schmerzmittel hilft es, die Entzündungen zumindest vom Faktor Schmerz her erträglicher zu machen.

In Verbindung mit Kokosöl lässt Kurkuma sich übrigens auch hervorragend zur Haarpflege einsetzen. Vermischen Sie das Pulver mit einer ausreichenden Menge des hochwertigen Kokosöls und tragen Sie diese Mischung auf Haar und Kopfhaut auf. Die Mischung sollte nun mindestens 15-30 Minuten einwirken und anschließend gründlich ausgespült werden. Doch Achtung: Kurkuma färbt nicht nur Currypulver gelb. Benutzen Sie bitte nach der Wäsche ein altes Handtuch, da sich noch Reste des Farbstoffes auf Ihrem feuchten Haar befinden können und Ihre Wäsche einfärben können.

Kurkuma kaufen (Tabletten, Kapseln, Pulver)

Falls Sie sich entschieden haben Kurkuma ab nun regelmäßig in Ihren Alltag zu integrieren, möchten wir Ihnen in diesem Abschnitt zeigen, welche Möglichkeiten Sie haben, Kurkuma einzunehmen.

Kurkuma gibt es sowohl klassisch in Knollenform, als Pulver oder als Tablette, beziehungsweise als Kapsel. Gleichwohl die Knolle die meisten wichtigen Inhaltsstoffe beinhaltet, ist diese nur in sehr wenigen Asia- oder Bioläden zu erwerben. Das Gewürz (Pulver) hingegen, bekommen Sie in nahezu jedem Supermarkt. Da es eher geschmacksneutral ist, lassen sich viele Speisen einfach und schnell mit Kurkuma zubereiten.

Dennoch lässt Kurkuma sich nur selten in die tägliche Ernährung integrieren. Deshalb eignen sich Kapseln und Tabletten deutlich besser um den Körper täglich mit Kurkumin zu versorgen. Zumal Kapseln und Tabletten sehr häufig hochdosiert sind und so eine bessere Bioverfügbarkeit bieten.

Kurkuma: Dosierung und Anwendung

Bei der Dosierung von Kurkuma gibt es leider kein Patentrezept. Allerdings gilt es zu beachten, dass Kurkuma entweder hochdosiert eingenommen werden sollte, in Form von Kapseln oder als Gewürzpulver. Dann allerdings konsequent mehrfach über den Tag verteilt, damit Sie immer gleichbleibend mit den Inhaltsstoffen versorgt werden. Der Körper baut Curcumin nämlich sehr schnell ab. Schon nach wenigen Stunden der Einnahme ist das meiste bereits abgebaut. Die neuesten Kurkumaprodukte werden als Kapseln in Mizell Form angeboten. Hier erreichen Sie mit einer zweimaligen Einnahme pro Tag eine hohe Dosis Kurkumin. Für „einfachere“ Erkrankungen wie Leber- oder Gallenprobleme, Rheuma und Arthritis reichen in der Regel schon 250 – 500mg Kurkumin pro Tag, schwerere Erkrankungen wie etwa Krebs erfordern deutlich höhere Gaben von bis zu 4 Gramm pro Tag. Da dieses Thema sehr komplex ist, empfehlen wir grundsätzlich vor der Beginn einer Behandlung mit Kurkuma unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen.

Inhaltsstoffe pro 100 Gramm:

Energie 354 kcal / 1.482 kJ
Fett 9,9 Gramm
pflanzliches Protein 7,8 Gramm
Kohlenhydrate 58,2 Gramm
Wasser 5,99 Gramm
Ballaststoffe 6,7 Gramm
ätherische Öle 5 bis 7 Prozent
Vitamin B3 5.140 Mikrogramm

Inhaltsstoffe ohne genaue Mengenangaben:

Curcuminoide Curcumin, Cyclocurcumin, Bisdemethoxycurcumin, Demethoxycurcumin
Säuren Ferulasäure, Kaffeesäure, Kaffeesäurederivate
Polysaccharide
Stärke

(Inhaltsangaben ohne Gewähr)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3665200/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21603867
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514