CBD Öl – Cannabinoid als neues Wundermittel ?

Das wichtigste zu CBD Öl:

  • CBD ist neben THC das bekannteste Cannabinoid aus der Marihuana- oder Cannabispflanze.
  • Aus den Cannabispflanzen wird das CBD mittels verschiedener Verfahren extrahiert.
  • Als Basis für das CBD nutzt man gerne Hanfsamenöl.
  • CBD entsteht durch Spaltung von CBDA mittels Wärme/Hitze oder anderer Reaktionen.
  • CBD Öle sind im Anschluss frei von THC, bzw. bis zu einem legalen Grenzwert von 0,2%.

CBD Öl ist eines der selbsternannten Wundermittel, die gerade einen extrem Aufschwung erleben. So verbreiten sich Informationen und Studien im Netz in rasanter Geschwindigkeit und auch die Shops, welche CBD Öle und andere CBD Produkte vertreiben, sprießen aus ihrer Versenkung. Da stellt sich so manch einem die Frage, wie viel Hype im modernen CBD Öl steckt und welchen Wahrheitsgehalt die vielen Erfahrungsberichte mitbringen. Interessant deshalb, weil immer mehr CBD Öl Anwender mit den positiven Auswirkungen aus der Anwendung laut werden und endlich einen Platz in der Medizin fordern. Tatsächlich gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte und interessante Forschungsergebnisse, die Hoffnung machen. Hoffnung auf neue Medikamente im Kampf gegen unheilbare Krankheiten und solche, die chronisch sind und mit bisherigen Mitteln nicht besser behandelt werden können. Bislang scheint es, als dass es keinen zu hohen Preis für das Wundermittel gibt, Hauptsache die Wirkung hält, was sie verspricht. Aber ist dem wirklich so?

Was ist CBD Öl?

Immer noch stellen sich viele Menschen die Frage, was CBD Öl überhaupt ist, was es kann und wofür es hergestellt wird. Hier treffen wir vor allem auf Personen, die sich bislang noch nicht getraut haben, in Richtung Alternativmedizin zu blicken. Zu stark sind diejenigen Konzerne, die es vermeintlich besser wissen und alternativen Heilungsmethoden kaum eine Chance lassen. Und dann wären da die Menschen, die sich zwar für neue Möglichkeiten interessieren, aber das CBD Öl noch in die Schublade „Marihuana“ stecken. Kein Wunder, dass es nach wie vor enorme Berührungsängste gibt, etwas derart illegal Wirkendes auszuprobieren. Und vergessen wir natürlich nicht die Personen, denen der Begriff vorab noch nie zu Ohren gekommen ist.

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Cannabinoid aus der Marihuanapflanze, umgangssprachlich auch Cannabispflanze genannt. Auch das weit verbreitete THC ist ein Stoff, der neben dem CBD in den Pflanzen vorkommt. Tatsächlich sind noch ungefähr 100 – 120 weitere Cannabinoide in den Cannabispflanzen enthalten, die bekanntesten sind allerdings die beiden eben erwähnten. THC, das Tetrahydrocannabinol, darf in Deutschland nicht konsumiert werden. Der Grund: THC hat psychoaktive Eigenschaften und wir kennen den Begriff „high“ oder „prall“ mittlerweile. Tatsächlich wird Marihuana in gewissen Kreisen genau aus diesem Grund konsumiert, typischerweise mittels eines Joints oder einer Bong. Und wir nehmen es niemandem übel, wenn der erste Gedanke nun Bob Marley Verehrern, Menschen mit Dreadlocks, bunten Klamotten und Joints gilt. Trotzdem dürfen wir uns an dieser Stelle wieder von diesen Gedanken entfernen, denn CBD hat rein gar nichts mit THC gemein, auch wenn beide Stoffe als Bruder und Schwester bezeichnet werden. Dies liegt allerdings nur daran, da CBD der Antagonist des THC ist und genau gegenteilige Eigenschaften hat. Legale Eigenschaften, die von Verbrauchern völlig unbedenklich konsumiert werden dürfen.

Cannabidiol ist also ein Cannabinoid aus der Cannabispflanze, welches ohne THC (bzw. mit nur sehr wenig davon) eingenommen werden darf. Auch in Pflanzen, die überhaupt kein THC enthalten, steckt CBD, weswegen die Gewinnung aus diesen Pflanzen unkomplizierter ist. Immerhin ist auch der Anbau von Cannabis mit entsprechend hohem THC Gehalt verboten. Noch.

CBD Öl und Legalität – Deutschland und andere Länder

CBD Öl ist in Deutschland völlig legal und kann beispielsweise in Form von Ölen oder Tabletten gekauft werden. In der Regel passiert dies online, da immer noch extrem viele Apotheken Abstand von einem Verkauf nehmen. Immerhin steht so ziemlich alles was mit Cannabis und Marihuana in Verbindung steht, unter einem grauen Schleier und viele trauen sich schlicht nicht, sich mit diesen Dingen zu identifizieren. Natürlich sollten sie es besser wissen und ganz langsam scheint genau das auch der Fall zu sein. Einige private Apotheken führen das Öl inzwischen. Allerdings mangelt es den meisten an ausreichend Hintergrundwissen, um CBD an die richtigen Personen zu verkaufen.

In Deutschland darf CBD Öl mit einem THC Gehalt von bis zu 0,2 % legal gekauft werden. Da der THC Gehalt in einem CBD Öl nie ausgeschlossen werden kann, müssen diese Angaben auf den Ölen aufgedruckt sein. Dieser Gehalt ist allerdings so gering, dass er von Konsumenten auf keinen Fall wahrgenommen wird. Somit stellen sich keine high-Wirkungen ein und auch sonstige Effekte durch einen Konsum sind nicht bekannt. In einigen Ölen ist das THC sogar komplett heraus extrahiert. Auch die Teilnahme am Straßenverkehr beeinflusst das Öl mit >0,2% THC nicht.

Wer in andere Länder reist, der sollte sich vorab über die gesetzlichen Bestimmungen informieren. Nicht alle Länder sind auf dem gleichen wissenschaftlichen Stand wie wir und kennen auch CBD als alleiniges Heilmittel nicht. Auch der Gehalt von THC ist in einigen Ländern in keinster Weise toleriert, sodass auch die 0,2% zu viel sein können und damit strafbar. So beispielsweise in Thailand, wo auch ein >0,2%iger THC Gehalt strafbar und verboten ist. Gleichzeitig müssen auch Amerikaner aus einigen Staaten, in denen der Konsum von Marihuana in vollem Umfang gestattet ist, an unsere Grenzwerte anpassen. Einheitliche Maßstäbe gibt es also noch nicht.

FAKTS:

  • CBD Öl ist zu 100% in Deutschland legal, sofern der Grenzwert von 0,2% THC eingehalten wird.
  • In einigen Ländern gilt ein Grenzwert von 0%, sodass der Besitz von CBD Ölen illegal ist.
  • CBD Öl macht nicht high.
  • Legal erhältlich in Onlineshops, über die Hersteller oder in Apotheken.

Herstellung und Herstellungsmethoden von CBD Öl

Um CBD aus der Cannabispflanze zu gewinnen, werden verschiedene Herstellungsvarianten genutzt. In der Cannabispflanze wird das CBD, also das Cannabidiol, in Form von Carbonsäure, kurz CBDA, gelagert. CBDA ist sozusagen ein inaktiver Inhaltsstoff und wird gerne auch als Vorstufe von CBD bezeichnet. Ziel bei der Herstellung von CBD Öl ist es also, das CBDA in reines CBD umzuwandeln. Diese Umwandlung wird auch als Decarboxylierung bezeichnet. Bedeutet, dass das CBDA gespalten oder gebrochen wird, was durch starkes Erhitzen oder durch enzymatische Katalyse passiert. Im Übrigen passiert gleiches mit der Gewinnung von THC, wo ebenfalls die Vorstufe THCA weiterverarbeitet werden muss. Durch das Rauchen eines Joints wird die psychoaktive Substanz frei, da das THCA erhitzt wird.

Aktuell werden zwei verschiedene Verfahren angewandt, um CBDA in CBD umzuwandeln und für den Konsumenten aufzubereiten. Entweder man nutzt die Technik des Erhitzens, oder aber die Verfahren mittels Kohlenstoffdioxid, Butan, Isopropylalkohol, Hexan oder Äthanol.

Erhitzung von Stoffen bedeutet leider immer einen Verlust wertvoller Inhaltsstoffe. So auch bei der Erhitzung von CBDA. Zwar kann man dieses zu 100% bei einer Temperatur von 210 Grad umwandeln, dennoch gehen in gleichem Zuge die enthaltenen Terpene verloren. Auch sie sind wichtig, wenn es um die Wirkung des CBD im menschlichen Körper geht. Um diesen Effekt etwas abzumildern, erhitzt man in zwei Stufen. Zunächst lässt man das pflanzliche Gut für etwa 20 Minuten auf 100 Grad schmoren, sodass die Feuchtigkeit aus der Pflanze gezogen wird. Sie verdampft während dem Vorgang einfach. Im Anschluss lässt man für eine gute weitere Stunde 120 Grad auf die Materialien wirken. Nun bleiben einige Teile der anderen Inhaltsstoffe erhalten.

Die Extraktion mit Butan ist eher kritisch zu betrachten, da es sich hier um explosives und giftiges Material handelt. Genutzt wird die organische Verbindung in geschlossenen Behältern, wo sie das CBDA schnell lösen oder spalten kann.

Ebenso möglich ist die Anwendung von Kohlenstoffdioxid, wo nach dem ersten Erhitzen flüssiges Kohlenstoffdioxid zugeführt wird, um die Inhaltsstoffe zu trennen. Dieses Verfahren schont die Pflanzen und die Blütenbestandteile und auch die wichtigen Terpene bleiben ohne Beschädigung. Ein Verfahren, welches umweltschonend und einfach ist. Führende Unternehmen nutzen bereits diese Techniken, um das wertvolle CBD und alle anderen gesunden Inhaltsstoffe in ein Produkt zu bringen.

Die gängigste Methode ist diejenige mittels hochprozentigen Alkohols. An dieser Stelle könnte man nur erklären, wie man mit dieser Variante selbst CBD Öl herstellen kann, selbstverständlich ist dies aber nur auf illegalem Wege möglich, da hierfür diverses Pflanzenmaterial benötigt wird. Theoretisch wird zerkleinertes Pflanzenmaterial in einen Topf oder Eimer gegeben und mit Alkohol überschüttet. Nach einer 5-minütigen Ziehzeit löst man das Lösungsmittel vom Pflanzenmaterial und gießt dieses erneut für 4 Minuten auf. Bei 100 Grad lässt man den Alkohol im Anschluss verdampfen und CBD Öl bleibt als Rückstand im Topf zurück. Um nun CBD Öl für die Einnahme herzustellen, sollte das Gemisch mit reinem Oliven- oder besser Hanföl vermengt werden. Mit etwa 500 Gramm Pflanzenmaterial, 10 Litern 95%igem Alkohol und etwas Hanföl lässt sich eigenes CBD Öl herstellen. Theoretisch. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass auch hier aufgrund der Extraktion mit dem Alkohol, wertvolle Bestandteile mit gelöst werden. Dies kann sich unter anderem auf den Geschmack auswirken.

Wie funktioniert CBD Öl im menschlichen Organismus?

Dass die Cannabispflanze heilende Eigenschaften besitzt, wussten schon Menschen aus dem alten Ägypten und natürlich auch viele andere Menschen aus längst vergangenen Jahren. Warum Cannabis später zu einer Droge deklariert wurde, ist eine komplett andere Geschichte. Fakt ist aber, dass die damaligen Konsumenten zwar nicht erklären konnten wieso, aber sicher wussten, dass hier eine Pflanze mit ungeheuerlichen Auswirkungen auf den Körper zur Verfügung steht. Man setzte sie bei den Wehen einer Frau während der Geburt ein oder meditierte in engem Kreise. Heute weiß man natürlich mehr und obwohl das so ist, lässt man den Drogenschleier immer noch über der Pflanze hängen.

FAKTS:

  • Das menschliche Endocannabinoid-System dient als Kommunikationssystem im Körper.
  • Endocannabinoide Rezeptoren sind als CB1 und CB2 Rezeptoren bekannt.
  • Cannabidiol (CBD) interagiert mit den körpereigenen Rezeptoren und bindet sich an sie.
  • Rezeptoren wurden im Gehirn und Immunsystem oder Darm gefunden.

Inzwischen ist unlängst bekannt, dass der menschliche Körper ein so genanntes Endocannabinoid System besitzt. Und tatsächlich nahm man vor Entdeckung an, dass die in der Cannabispflanze enthaltenen Cannabinoide, wohl irgendwo im Körper andocken müssen, um wirken zu können. So entdeckte man das Kommunikationssystem, auf dessen Basis die heutige Forschung arbeitet. Fakt ist also, dass jeder Mensch dieses System besitzt, ganz unabhängig von der Nutzung einer Cannabispflanze. Dieses System besitzt nun endocannabinoide Rezeptoren, verteilt im ganzen Körper. Je nach Lage und Interaktion rufen sie die jeweiligen Reaktionen hervor. Somit ist gleichzeitig klar, dass sich die Rezeptoren nicht nur im Gehirn befinden, sondern auch in Drüsen oder Immunzellen vorkommen. Sie sollen in erster Linie dafür sorgen, das Gleichgewicht des Organismus und die Homöostase aufrecht zu erhalten.

Inzwischen sind zwei Cannabinoid-Rezeptoren bekannt, die CB1 und die CB2 Rezeptoren, welche überwiegend im Gehirn und Immunsystem, aber auch im Darm gefunden wurden. Diese Rezeptoren sind nun in der Lage, mit dem CBD aus der Cannabispflanze zu interagieren. Die Reaktionen lassen sich dementsprechend auslösen, was für die Medizin enorm interessant sein dürfte. Inzwischen ist auch bekannt, dass die CB1 Rezeptoren in den Nervenzellen, dem Kleinhirn und dem Darm vorkommend sind. Die CB2 Rezeptoren hingegen befinden sich im Immunsystem und auch in Zellen der Knochen.

Die endogenen Cannabinoide werden von Nervenzellen im Körper freigesetzt und wirken auf die Neuronen. Nun kann, je nachdem wie viele Transmitter freigesetzt werden, die Wirkung ausgemacht werden. Bei CB1 Rezeptoren nimmt man inzwischen stark an, dass sie eine Rolle im Erinnerungsvermögen oder im Löschen negativer Erlebnisse beteiligt sind. Hier setzt die Forschung im Bereich von Angsterkrankungen oder Angststörungen an. Aber auch im Bereich von Schmerzausschüttungen, Schlafstörungen, Appetitstörungen und anderen Störungen im Organismus konnte man Zusammenhänge feststellen.

CBD Öl und seine Zusammensetzung

Mittlerweile kann CBD völlig getrennt von THC konsumiert werden, was die Einnahme völlig legal werden lässt. CBD Öl hat aber weit mehr als 400 Inhaltsstoffe, die meisten von ihnen gibt es nur in der Hanfpflanze zu finden. Zwar weiß man noch nicht, welche Rolle einige andere Inhaltsstoffe spielen und wie sie mit den Rezeptoren im Körper interagieren, dennoch kennt man eine Hand von weiterer Cannabinoide, denen man eine entsprechende Wirkung zuschreiben kann.

Das Cannabinoid CBC unterstützt das Cannabidiol und hat eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Das CBD lindert hingegen chronische Verläufe und Beschwerden, die schon über einen längeren Zeitraum bestehen. Dies erklärt auch, weswegen Menschen mit immer wiederkehrender Migräne oder Menschen mit Gicht oder Knochenkrankheiten, Linderung im CBD Öl finden. CBN wirkt beruhigend und reduziert nachweislich Ängste und Panikattacken. Auch hier lassen sich zahlreiche Erfahrungsberichte im Netz nachlesen. CBG desinfiziert und wirkt höchst antibakteriell, was ebenfalls für die Medizin ein wichtiges Instrument werden könnte. CBDA lässt Übelkeit schwinden und wirkt gegen akuten Brechreiz.

Selbstverständlich lassen sich auch andere Bestandteile ausmachen, wie etwa diverse Mineralien, Ballaststoffe oder wertvolle Vitamine. Auch ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper absolut wichtig sind, sind im CBD Öl enthalten. So können wir an dieser Stelle die Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren nennen. Diese unterstützen nachweislich die Zellerneuerung und den Aufbau der Zellmembran. Darüber hinaus ist auch die Gamma-Linolensäure in einem schonend hergestellten CBD Öl enthalten, welche ebenfalls entzündliche Prozesse abschwächen lässt. So kann sie beispielsweise bei Hautproblemen helfen, vor allem aber bei krankhaften Problemen wie etwa der Neurodermitis oder der Schuppenflechte. Aber auch Menschen mit Akne oder schlechter Haut konnten schon von einer Verbesserung durch die Einnahme von CBD Öl berichten.

Wenn wir von Spurenelementen und Mineralstoffen sprechen, so meinen wir damit Kalzium, Mangan, Magnesium, Natrium, Kupfer oder auch Eisen und Zink. Die Omega-3 und 6 Fettsäuren unterstützen die Regeneration der Zellen. Auch enthalten im CBD Öl ist natürlich der natürliche Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, welcher einer positiven Effekt auf die Zellatmung hat. Enthaltene Carotinoide unterstützen das Immunsystem und können bei Infarkten unterstützen.

Unterschiede zwischen CBD Öl, Cannabis Öl und Hanfsamen Öl

CBD-Öl, Cannabis-Öl, Hanfsamen-Öl – all diese Begriffe können doch ziemlich verwirrend sein und es stellt sich die Frage, ob das wirklich alles das Gleiche ist? Ist es nicht. CBD Öle haben nachweislich enorm positive Auswirkungen auf den Körper, was am enthaltenen Cannabidiol liegt. Einem Inhaltsstoff aus der Cannabispflanze, welcher mit aufwändigen Verfahren extrahiert wird. Hanföl oder Hanfsamenöl wird aus der Hanfpflanze gewonnen und in der Regel aufgrund der Nährstoffe kalt gepresst. Theoretisch kann dieses Öl aus allen Pflanzen aus der Cannabisreihe gewonnen werden. Generell wird hierfür allerdings der Hanf (Nutzhanf) gewählt, welcher nur eine geringe Menge an THC oder CBD enthält.

Tatsächlich kann Hanfsamenöl ein geeigneter Träger für CBD Öl sein, Öle aus Hanfsamen allerdings haben keine solch medizinischen Auswirkungen, wie es bei reinem CBD Öl der Fall ist. Um also CBD Öl zu gewinnen, braucht es Pflanzen mit einem hohen CBD Gehalt. In solchen ist allerdings auch das THC Bestanteil. Als Nahrungsergänzungsmittel, in Form von Proteinquellen, kann Hanfsamenöl geeignet sein.

Cannabis-Öl wird umgangssprachlich auch als Haschischöl oder THC-Öl bezeichnet. Dieses Öl hat einen hohen Anteil an THC aufzuweisen, aber auch jede Menge CBD. In diesen Ölen ist somit das komplette Spektrum an wertvollen Cannabinoiden enthalten. Aufgrund des THC Gehaltes allerdings fällt dieses Öl unter das Betäubungsmittelgesetz und ist verschreibungspflichtig. Auf Rezept ist dieses Öl legal in den Apotheken erhältlich, auch wenn man es wohl nicht „nur“ wegen einem kleinen Reizdarm, Kopfschmerzen oder Regelbeschwerden bekommen wird. Schade eigentlich, denn Cannabisöl bringt das größte Potenzial in Sachen Wirksamkeit mit.

Öle mit unterschiedlicher Konzentration

CBD Öle lassen sich in unterschiedlicher Konzentration kaufen und dem einen oder anderen wird aufgefallen sein, dass ein 25%iges CBD Öl weit teurer ist, als ein 5%iges. ABER: Es ist nicht die Prozentanzahl, welche ein CBD-Öl gut macht, wichtiger ist seine Qualität. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass 5%ige CBD Öle in der Regel nur angereicherte Öle sind, welche durch mehrere Extraktionsstufen gelaufen sind und in ihrer Qualität stark vermindert wurden. Die Wirksamkeit ist daher eher geringer, was die Verwendung im vorbeugenden Bereich sinnvoll macht.

Wichtig zu wissen ist, dass der Anbau über die Pflanzengesundheit entscheidet. Bei der Einnahme der Öle kommt es vielmehr auf die richtige Dosierung an, nicht aber auf den Prozentsatz im Öl. Auch gilt nicht der Grundsatz, viel hilft viel. Somit kann nicht gesagt werden, dass 10 Tropfen von einem 5%igen CBD Öl das gleiche sind, wie 5 Tropfen von einem 10%igen Öl.

Fakt ist, dass jeder seine eigene Dosierung herausfinden muss und natürlich, welche Prozente das CBD Öl haben soll. Bei schweren oder chronischen Schmerzen kann ein 25%iges Öl direkt helfen, anderen reicht ein 10%iges Öl, welches täglich mit wenigen Tropfen gestreckt wird. Hier können keinerlei exakte Aussagen getroffen werden. Nur diejenige, dass eine Einnahme langsam gesteigert werden sollte, um etwaige Reaktionen ausmachen zu können.

CBD Öl auf Wasserbasis – neues aus der Forschung gegen Krebs

Die Forschung im Bereich CBD geht weiter und so entstehen inzwischen höchst effektive Öle, die auf Wasserbasis eine ganz besonders intensive Wirkung haben sollen. Bei den Herstellungsverfahren werden die Moleküle getrennt und auf einen Milliardstel Meter verkleinert. Durch dieses Verfahren kann das CBD noch einfacher vom menschlichen Organismus aufgenommen und noch intensiver verarbeitet werden. Nach normalen Verfahren haften die Moleküle gerne aneinander und sind damit teilweise zu groß um ihren Job zu machen. Die kleinen Partikel können leichter durch die Zellmembranen dringen und auch die Aufnahme des Wirkstoffes geht schneller. Fakt: Die Wirkung des CBD ist durch dieses Verfahren um bis zu sieben Mal stärker.

CBD Öl – Wirkungsspektrum und Auswirkung

Das Wirkungsspektrum von CBD Ölen ist breit gefächert, inzwischen forscht man auch im Bereich von Krebserkrankungen und chronischen Krankheiten mit starken Schmerzzuständen.

  • Stark antioxidative Wirkung
  • Schmerzlindernd
  • Antibakteriell
  • Entkrampfend / antiepileptisch
  • Angstlösend
  • Antipsychotisch
  • Entzündungshemmend
  • Antipsychotisch
  • Antitumoral
  • Neuroprotektiv

Klinischen Studien und Forschungen haben bereits beweisen können, dass Cannabidiol die eben erwähnten Eigenschafen mitbringt. Die sich daraus ergebenden therapeutischen Vorteile sind extrem vielseitig in der Medizin anwendbar. Die Palette an Krankheiten, die damit therapiert werden könnten, wächst und könnte für viele Menschen neue Hoffnung schöpfen.

Krankheitsbilder und Symptome mit CBD behandeln

Entzündungen und Schmerzen sind nach unserem gewohnten Bild mit Schmerzmitteln zu behandeln. Wir kennen die Aspirin oder das Ibuprofen, wenn die nächste Kopfschmerzattacke kommt. Wir nehmen Buscopan und andere entkrampfende Mittel bei Magen- oder Regelbeschwerden. Und wir nehmen sämtliche Nebenwirkungen in Kauf, um Schmerz und Entzündung zu lindern. Diverse Untersuchungsberichte haben ergeben, dass Cannabidiol entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt, sogar schon bei einer geringen Dosierung und bei chronischen Verläufen. Dies ergab eine Studie des Journals of Experimental Medicine im Jahr 2012.

Ein Jahr darauf folgte man einer Studie, in der es um das Rauchen und den Drogenkonsum, sowie um Entzugserscheinungen ging. Hierfür inhalierte man das CBD und das Verlangen nach Nikotin sank kontinuierlich ab. Auch die Symptome, die bei starkem Drogenmissbrauch auftreten, reduzierten sich. Diese wären diverse Ängste und Stimmungssymptome, aber auch wieder Schmerzen und Schlaflosigkeit. Hier wäre es also möglich das CBD im Bereich von Entzugstherapien anzuwenden.

Psychotische Störungen wie etwa Schizophrenie oder auch Epilepsie sind schon länger Basis von Forschungen im Bereich der Cannabispflanzenanwendung. Die nicht-psychoaktive Wirkung des CBD könnte die Lösung für diverse Anfälle bringen und auch ein noch nicht zugelassenes Medikament für Epilepsie könnte im besten Fall epileptische Anfälle verkürzen oder gar verhindern.

Cannabidiol und Krebs stehen schon seit vielen Jahren unter dem Schirm der Forschung, denn auch hier möchte man unbedingt endlich auf Lösungen stoßen. Tatsächlich gibt es schon Belege von Studien aus Britannien, welche antitumorale Eigenschaften bewiesen haben sollen. So soll das CBD bei einigen Zellen sogar den Zelltod auslösen und die bösartigen Zellen vernichten.

Angststörungen, Panikattacken und Depressionen sind ebenfalls Komponente, die mit CBD in Verbindung gebracht werden. Natürlich wird Patienten mit diversen Krankheitsbildern davon abgeraten, Cannabis zu konsumieren. Dies bezieht sich allerdings nur auf die psychoaktiven Cannabinoide THC. 2015 überprüfte man die Wirkung und Reaktion zwischen CBD und Angststörungen und stelle fest, dass sich die Angstzustände der Patienten drastisch reduzieren lies.

  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Panikattacken
  • Soziale Phobien
  • Zwangsneurosen
  • Depressionen
  • Winterdepressionen
  • Generalisierte Angststörungen

Da CBD das Immunsystem stärkt, gibt es folglich auch Hoffnung für Diabetes-Typ-1 Menschen. Hier zerstört das Immunsystem die Bauchspeicheldrüse, was zu Entzündungen im Körper führt. 2016 fand eine Forschergruppe heraus, dass Cannabidiol die Entzündungen lindern kann.

Lassen wir noch weitere Zusammenhänge zwischen CBD und Krankheiten aufzählen:

  • Cannabidiol kann bei Alzheimer oder Morbus Crohn helfen. MC stellt eine entzündliche Darmerkrankung dar, was mit Cannabidiol bereits erfolgreich behandelt wurde.
  • Cannabidiol könnte bei Parkinson und der Huntington Krankheit helfen, wobei sich die Lebensqualität zunehmend verbessert.
  • CBD Öl bei Hauterkrankungen und Akne kann deshalb funktionieren, da diese Hautstörung aufgrund entzündeter Talgdrüsen hervorgerufen wird.

Natürlich dürfen wir an dieser Stelle nicht behaupten, CBD Öl sei DAS neue Wundermittel und kann die Chemotherapie oder die entkrampfenden Medikamente heutiger Zeit ersetzen. Wird die Forschung allerdings noch aktiver, so könnte es hier bald eine passende Alternative geben, die vielen kranken Menschen neue Möglichkeiten eröffnet.

CBD Öl und die richtige Anwendung / Dosierung / Einnahme

CBD Öl muss aktuell eigenverantwortlich eingenommen werden, es wird nicht durch einen Arzt verschrieben oder direkt empfohlen. Leider wird CBD Öl bislang noch als Nahrungsergänzungsmittel geführt und darf aus diesem Grund auch ohne Weiteres gekauft werden. Auch die Krankenkasse übernimmt keinerlei Kosten aus diesem Bereich. Und das obwohl derart viele positive Erfahrungsberichte im Netz kursieren und nachweislich große Erfolge erzielt werden. Trotz Legalität bedarf es noch einer Reihe von Forschungen und Studien, um hier klare Aussagen treffen zu können.

Wer das CBD Öl kauft, der muss sich selbst herantasten. Die Sorge eine Überdosierung vorzunehmen ist aber unbegründet. In diversen Fachkreisen wird empfohlen, sich langsam an die Tropfen zu gewöhnen und zunächst mit einem niedrig dosierten Öl zu beginnen. Hier genügen täglich 3-4 Tropfen, die unter die Zunge gegeben werden. In einem zweiwöchigen Abstand können erste Resümees gezogen werden, bei Bedarf erhöht man die Dosierung.

In den meisten Ölen ist eine Pipette integriert, sodass man die Tropfen kinderleicht entnehmen kann und genau dosieren kann. Idealerweise tropft man die CBD Öl Tropfen direkt unter die Zunge. Dort wird auch der bittere Geschmack, den das Öl teilweise mitbringt, nicht wahrgenommen. Hier sollte das Öl nun für einige Minuten in die Schleimhäute einziehen. Alternativ lassen sich die Substanzen auch per Tabletten zuführen, was jedoch für den Wirkstoff einen Umweg darstellt, da dieser zunächst die Magen- und Darmregion passieren muss.

Nebenwirkungen von CBD Öl

Das Wichtigste vorab: CBD Öl macht nicht high, macht also keinen „high-Effekt“ und wirkt nicht psychoaktiv. Verbraucher können also sogar am Straßenverkehr teilnehmen, ohne Angst haben zu müssen. Die Spuren von THC könnten in einem Drogentest nachgewiesen werden, im Zusammenhang mit CBD Öl werden hier allerdings keinerlei Probleme auftreten.

Nebenwirkungen sind durch die Einnahme von CBD Öl nicht wirklich bekannt. Bei Kindern allerdings gibt es bislang noch viel zu wenig Ergebnisse, als dass wir zu einer Einnahme raten würden. Auch die Auswirkungen während einer Schwangerschaft sind nicht wirklich kalkulierbar, auch wenn man davon ausgeht, dass auch hier keine Schwierigkeiten auftreten würden.

Die häufigsten Nebenwirkungen können Müdigkeit und ein trockener Mund sein und auch leichte Veränderungen des Appetits oder des Körpergewichtes können auftreten. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind außerdem unbekannt, da es sich um ein Naturprodukt handelt. Sicherheitshalber kann man sich hier aber an einen Heilpraktiker wenden.

CBD Öl kaufen – worauf ist beim Kauf zu achten?

Fakt ist, dass der Hype um das CBD Öl aktuell enorm viele Hobby-Goldgräber aktiv werden lässt und zahlreiche neue Anbieter auf der Bildfläche auftauchen. Kein Wunder also, dass sich die Frage aufdrängt, woran gutes und hochwertiges CBD Öl denn zu erkennen ist. Erschreckend ist leider die Tatsache, dass über zwei Drittel aller getesteten Öle in Europa schädliche Substanzen wie etwa Benzopyren enthielten. Dabei handelt es sich sogar um krebserregende Stoffe. Und auch der angegebene CBD Wert auf den Flaschen entspricht nicht immer dem Aufdruck auf der Flasche.

Beim Kauf sollte unbedingt auf den CBD Prozentwert und gleichzeitig auf das Flaschenvolumen geachtet werden. Auch der THC Wert im Endprodukt ist wichtig, denn dieser sollte die gesetzlichen Richtwerte auf keinen Fall überschreiten. Ein 10%iges CBD Öl in einer 10 Milliliterflasche sollte eine Dichte von etwa 900-1000 Milligramm besitzen. Weiterhin sollte der Wert an CBDA nicht im angegebenen CBD Wert enthalten sein, da CBDA nur eine Vorstufe des fertig gespaltenen CBD ist und nicht die gleiche Wirkung wie diese besitzt.

Eine Zertifizierung von Produkten bietet in Anbracht der Qualität die nötige Sicherheit. Auf Anfrage beim Händler sollten diese vorgelegt werden können. Auch ein AG-Gütesiegel kann als vertrauenswürdig eingestuft werden. Die Arge Canna testet derzeit in Österreich entsprechende Cannabisprodukte, wobei die Testergebnisse selbst sehr aussagekräftig sind.

Woran ist hochwertiges CBD Öl zu erkennen?

Stoffe wie etwa Maissirup, diverse Transfette, genmanipulierte und künstliche Zusatzstoffe, Verdünnungsmittel oder Zusätze zur Konservierung sollten in einem hochwertigen CBD Öl nicht enthalten sein. Wirklich gut ist ein Öl, wenn es zu 100% natürlich ist und auch sonstige Inhaltsstoffe nicht durch die Verarbeitung verloren gegangen sind. Eine gute Qualität kann nur durch schonende Extraktionsverfahren garantiert werden. Giftige Lösungsmittel wie etwa Kohlenwasserstoffe oder Butane sind zur Herstellung nicht wirklich geeignet. Besser sind Öle, die durch CO2-Extraktion oder der Öl-Extraktion hergestellt wurden. Ein hochwertiges CBD Öl schmeckt nicht bitter oder gar säuerlich und darf im Hals nicht kratzen. Die Farbe des Öles kann zwar variieren, sollte jedoch seine grüne und dunkle Farbe beibehalten haben.

Aufbewahrung von CBD Öl

CBD Öl kann nach Anbruch noch lange Zeit weitergenutzt werden und muss nicht binnen weniger Wochen aufgebraucht sein. Auch eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht notwendig. Ein lichtgeschützter und kühler Raum ist ausreichend, sodass das Öl gut verschlossen im Medizinschrank aufbewahrt werden kann.

FAQ – Fragen und Antworten

Hat die Einnahme von CBD Auswirkungen auf einen Drogentest?

Es muss schon ziemlich viel CBD in regelmäßigen Abständen und über einen gewissen Zeitraum hinweg, um tatsächlich einen Drogentest positiv anschlagen zu lassen. Dies liegt generell am enthalten THC. Wer jedoch anspricht, dass er CBD konsumiert, der wird auch nach positivem THC Test nicht belangt.

Hilft CBD Öl wirklich gegen…?

Eine der meist gestellten Fragen rund um das CBD Öl – in der Regel im Zusammenhang mit eigenen Beschwerden oder Krankheiten. Forschungen und Erfahrungsberichte lassen die Hoffnung zu, dass das CBD Öl auch in Ihrem Fall helfen kann. Genauere Aussagen über Heilung und Wirkung dürfen wir aber nicht machen. CBD Öl muss eigenverantwortlich eingenommen werden. Aus diesem Grund findet man auch kaum aussagekräftige Angaben über Dosierung und Einnahme.

Ist CBD Öl legal?

Ja und zwar zu 100 Prozent, sofern der angegebene THC Grenzwert die 0,2% nicht überschreitet.

Darf ich CBD Öl selbst herstellen?

Der Besitz, der Kauf und die Aufzucht THC-haltiger Pflanzen sind verboten. Da diese aber zur Herstellung von CBD benötigt werden, ist auch das in gewisser Weise nicht erlaubt.

Wo finde ich klinische Studien zu CBD?

Internationale Studien sind auf www.clinicaltrials.gov zu finden. Auch findet man hier Angaben zu Studien, die noch durchgeführt werden sollen.

Können Ärzte zu CBD beraten?

Es ist nicht verboten den eigenen Hausarzt mit dem Thema zu konfrontieren. Inwieweit hier aussagekräftige Antworten geliefert werden können, hängt vom Arzt ab. Viele haben sich noch nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt oder lehnen es von vornherein ab.

Wirkt CBD Öl berauschend?

Sofern CBD ohne THC konsumiert wird, wirkt CBD Öl nicht psychoaktiv oder berauschend. Daher fällt das Cannabinoid auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.